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[review] Der neue Amazon Kindle Paperwhite (2013)

Gestern (09.10.2013) kam der neue Kindle Paperwhite bei mir an – ich hatte ihn mir die WLAN-Version schon vor 2 Monaten vorbestellt. Hier in aller Kürze ein paar Eindrücke:Wer den „alten“ Kindle Paperwhite kennt, kennt auch den neuen. Minimal sind die äußeren Unterschiede: Gleiches Gewicht (knapp 210g) und Ausmaße (der neue wirkt vielleicht ein oder zwei Zehntel mm dünner). Einzige äußeres Unterscheidungsmerkmal: Beim Neuen steht „Amazon“ auf der Rückseite, beim alten „Kindle“.

Schaltet man beide an und liest ein wenig, erkennt man die Unterschiede: Der neue Kindle hat ein noch etwas weißeres Display, die Beleuchtung ist auch gleichmäßiger (alles in allem sind die beiden Geräte aber ähnlich hell):

Links der neue, rechts der alte Paperwhite

Links der neue, rechts der alte Paperwhite

Öffnet man ein Buch und blättert darin rum, merkt man gleich: Der neue Kindle hat einen schnelleren Prozessor, alle Vorgänge laufen schneller ab (geschätzt in etwa 1/3 kürzerer Zeit). Ein neuer Modus ermöglicht es, im Buch zu blättern, während man auf der aktuellen Seite bleibt:

Kindle Paperwhite 2

Außerdem kann man jedes Wort in der Wikipedia nachschlagen, indem man mit dem Finger drauftippt.

Die Schrift scheint auch nochmal etwas „crisper“ zu sein, einfach mit mehr Kontrast und etwas schärfer.

Angeblich hat sich die Akkulaufzeit auch  verbessert, sie soll jetzt 4 Wochen betragen (konnte ich mangels Zeit bislang nicht testen).

Fazit: Ein tolles Gerät. Der neue Kindle Paperwhite ist für mich der beste EBook-Reader auf dem Markt. Das beste Display, sehr schnell beim blättern, die direkte Anbindung an den Amazon Store mit der größten Ebook-Auswahl. Auch andere Ebook-Formate lassen sich relativ einfach auf den Kindle bringen (mit der kostenlosen Software Calibre kann man fast alle Ebook-Formate ins Kindle-kompatible .mobi-Format konvertieren). Der automatische Sync von Büchern und Lesepositionen über den Amazon-Account auf andere Geräte (iPad, iPhone, Android) klappt perfekt.

Das Einzige was ich mir noch wünschen würde, wäre eine echte Hardware-Taste zum weiterblättern. Der Paperwhite erledigt das ja per Touch auf den Bildschirm – das mag ich persönlich nicht so. Nun ja, ein Luxusproblem.

Bestellen kann man den Kindle bei Amazon die WLAN-Variante kostet 129 Euro, für Amazon PRIME-Mitglieder gibt es ihn für kurze Zeit sogar für 99 Euro!

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[review] Amazon Kindle eBook-Reader

Letzten Donnerstag ist er bei mir angekommen: Das heißerwartete eBook-Lesegerät von Amazon, der Kindle.

Amazon verkauft ihn bekannlicherweise seit Mitte Oktober 2009 jetzt auch nach Deutschland, man muss ihn allerdings für ca. 300 EUR (inkl. Zoll etc.) bei Amazon.com in den USA bestellen.

Schon beim Auspacken fällt auf, dass das Display immer eingeschaltet ist. Nein, eigentlich denkt man zunächst, dass da eine Folie aufgeklebt ist, so kontrastreich und klar ist die Schrift!
Die verwendete Displaytechnologie, das „e-ink„, benötigt zur Darstellung nämlich keinen Strom, lediglich bei „Umblättern“ wird etwas Saft benötigt. Der Kindle zeigt also immer etwas an, auch wenn der Akku leer ist.

Das Display ist ca. 15,3 cm (Diagonale) groß, entspiegelt und absolut ruhig und flimmerfrei. Das augenschonenste, was ich bislang gesehen habe. Das Umblättern einer Seite dauert etwa eine dreiviertel Sekunde, und geht damit schneller als bei der Konkurrenz (beim Sony PRS-505 dauert es teilweise gefühlte unerträgliche 2 Sekunden, den habe ich mir letztes Wochenende bei Thalia/Bouvier in Bonn angeschaut). Je heller das Umgebungslicht ist, umso besser ist der Kindle zu lesen, selbst im gleissenden Sonnenlicht. Nur im Dunkeln benötigt man eine Leselampe o.ä., da er (leider) keine eigene Beleuchtung hat. Fast so wie beim „echten“ Buch…

Der Kindle hat einen eingebauten und kostenfreien Zugang zum Amazon-Kindle-Store über GPRS/EDGE/UMTS, zur Zeit sind jedoch hauptsächlich englischsprachige Bücher (fast alle Bücher kann man probelesen) erhältlich. Wenn man eines der ca. 300.000 Bücher kauft, ist es in der Regel innerhalb von 60 sek. auf dem Gerät verfügbar (!).  Auch der Zugang zur Wikipedia ist kostenfrei über UMTS möglich. Außerdem kann man Zeitungs-Abonnements abschließen (die meisten auch 14 Tage kostenlos), dann erhält man seine Zeitungen „over the air“ auf den Kindle geliefert. So habe ich z.B. die FAZ schon am Abend vorher so gegen 23.00 Uhr auf dem Gerät… auch der Kauf von Einzelausgaben ist möglich. Das der deutsche Kunde bei der FAZ das doppelte (!) wie der amerikanische zahlen muss, finde ich ziemlich kurzsichtige Abzocke! Da zeigt sich mal wieder, dass die deutschen Verlage den Distrubutionsweg Internet noch nicht verstanden haben (ähnlich wie die Musikindustrie, die das Internetzeitalter ebenfalls verschlafen hat). Auch die deutschen Buchverlage halten sich bislang zurück, schade. Scheinbar wird Amazon und eBooks im Besonderen als Bedrohung und nicht als Chance gesehen.

Die FAZ auf dem Kindle hat mir übrigens nicht besonders gut gefallen: Längst nicht alle Artikel der Printausgabe und überhaupt keine Fotos. So funktioniert das nicht!

Etwa 1.500 Bücher sollen auf den Kindle gespeichert werden können, speichererweiterbar ist er aber nicht. Gekaufte Bücher können bei Amazon jederzeit wieder runtergeladen werden, wenn man sie einmal auf dem Kindle gelöscht hat oder man ein neues Gerät sein Eigen nennt.

Aber auch wenn die deutschen Verlage einem (zur Zeit) keine Bücher über den Kindle verkaufen möchte, bekommt man sie aus anderen Quellen auch selbst auf das Gerät, vorausgesetzt sie haben kein DRM (Kopierschutz): Entweder über USB (z.B. im .txt-Format) oder über Konvertierung von beispielsweise PDF-Dokumenten (oder auch .doc) ins Kindle-Format, die Amazon vornimmt (einfach an vorname.nachname@free.kindle.com mailen). Wenn man will, kann man sie auch kostenpflichtig direkt auf das Gerät mailen (1$ je MB, jeder Kindle hat eine eigene Email-Adresse!). Hier würde ich empfehlen, unbedingt die Seitenzahlen zu entfernen, da der Kindle aufgrund der verschiedenen Schiftgrößen ja keine klassischen Seitenzahlen mehr kennt und diese dann sinnlos im Text rumstehen. Außerdem möglichst alle unnötigen Absatzmarken etc. entfernen. Der Kindle soll ja den Text umbrechen. Das beliebte epub Format kennt der Kindle leider nicht, aber auch das kann man ja selbst z.B. in .txt konvertieren.

Um es nochmal zu wiederholen (weil man es in allen möglichen Medien anders liest): Es ist kein Problem, Word- oder PDF-Dokumente kostenlos auf den Kindle zu bekommen, man mailt das Dokument an die eigene ….@free.kindle.com-Adresse und bekommt eine Kindle (.azw)-Datei zurückgemailt, die man auf per USB auf den Kindle kopieren kann – lediglich der Transfer über das Mobilfunknetz würde 1$ je MB kosten…

Ich selbst habe mir so schon diverse PDF-Manuals auf den Kindle kopiert (z.B. von Logic Express) und diese sind auch vom Layout her gut zu lesen. Die Bildschirmfotos sind gerade noch so groß, dass man erkennen kann, worauf es ankommt, insbesondere, wenn man das Programm dann auch auf dem Mac geöffnet hat. Das hin- und herschalten zwischen PDF-Manual und Anwendung gehört dann der Vergangenheit an!

Die Tasten zum Umblättern befinden sich gut erreichbar am linken und rechten Geräterand, sie klicken allerdings leicht, was bei absoluter Stille etwas nervt (vor allem den Partner!). Zusätzlich zu den „Umblättern-Tasten“hat der Kindle noch eine Tastatur mit winzigen Mäusetasten, die man zum Kommentieren oder zum Eingeben von Buchtiteln verwenden kann. Die Benutzeroberfläche ist zur Zeit noch in Englisch und lässt sich nach kurzer Eingewöhnung aber ganz gut bedienen. Ungewöhnlich (aber für den Displaytyp normal) ist die Tatsache, das man nicht scrollen, sondern nur blättern kann.  Zum Bewegen des Cursors muss man dann auf eine Vierwege-Cursortaste zurückgreifen. Überhaupt ist das die größte Schwäche des Kindle: Die Bedienung der Cursortasten, vor allem beim Ansteuern von Verknüpfungen, wirkt doch arg altertümlich und träge – gerade die Trägheit liegt sicher hauptsächlich am e-Ink-Display.

Die Batterielaufzeit macht einen guten Eindruck. Ohne es genau nachgemessen zu haben, kann man mit einer Akkuladung sicher über 1000 Seiten umblättern, was für ein paar Tage Lesespass reichen sollte. Bei mir hatt die erste Akkuladung jedenfalls trotz intensiver Nutzung und Download von Büchern 4 Tage gehalten. Stellt man den Funk komplett ab (man braucht ihn ja nur, wenn man neuen Lesestoff laden will) hält das Ganze noch länger.

Alles in Allem bin ich recht begeistert vom Kindle. Wer gerne liest, und sich zu den Gadgetfans zählt, für den ist das Gerät fast ein Muss. Nie zuvor war lesen so entspannt und augenschonend möglich. Kein Vergleich zum Lesen von eBooks mit z.B. dem iPhone… Die deutschen Inhalte muss man sich zur Zeit aber woanders (!) besorgen und sie selbst auf das Gerät bringen. Aber das ist, wie gesagt, kein Problem. Vielleicht entscheiden sich die deutschen Verlage ja dann doch irgendwann einmal dafür, mir elektronische Bücher verkaufen zu wollen…

In nächster Zeit kommen ja noch andere Lesegeräte auf den Markt, teilweise auch mit Online-Store (z.B. der Nook von Barnes&Noble). Ich denke jedoch, dass man bei Amazon ganz gut aufgehoben ist, auch wenn der Nook von der technischen Seite einen noch besseren Eindruck macht…

Nachtrag: Mit dem kostenlosen Mobipocket Ebook Creator (hier downloadbar) kann man auch selbst PDF-Dokumente in das Mobipocket-Format (.prc) konvertieren, um sie dann über USB auf den Kindle zu schieben. Diese sind inkl. Cover-Grafik, Inhaltsverzeichnis etc. einwandfrei lesbar! In meinen heute durchgeführten Tests sah das auch besser aus als mit dem Amazon-Dienst. Leider ist diese Software zur Zeit „nur“ für Windows verfügbar….

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[iPhone] „Der Entscheider“ im AppStore verfügbar

Es ist geschafft! Meine erste iPhone-App, „Der Entscheider“ steht hier im AppStore kostenlos zum Download bereit. Die App wird in den nächsten Wochen noch um verschiedene Funktionen (und wohl auch um eine englische Version) erweitert. Stay tuned!

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[iphone] Der Entscheider

In wenigen Tagen wird meine erste iPhone-Applikation im AppStore von Apple erscheinen. Der Entscheider heißt das gute Stück und ist eigentlich kein großer Geniestreich. Es geht dabei um Zufallsentscheidungen, die Der Entscheider für den Anwender treffen kann. z.B. Ja/Nein, eine Farbe, ein Datum, eine Lottozahl usw….

Für mich war das einfach mal ein erster Test, wie man für das iPhone entwickeln und publizieren kann. Interessant wird auch wie so eine (kostenlose) Software im AppStore ankommt.

Bei Fragen oder Anregungen erreichen Sie mich unter entscheider (at) rothnet.org. Der Entscheider erscheint unter GPL-Lizenz, bei Interesse ist natürlich auch der Quellcode bzw. das Projekt bei mir erhältlich.

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[netzpolitik] Du bist Terrorist

Ein großartiges Video über die sich immer weiter verbreitende staatliche Überwachung von Internet und Rechnersystemen. Es wäre ja fast zum lachen, wenn es nicht so traurig wäre.

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[ccc] Umfangreicher Podcast zum Wahlcomputer-Urteil des BVerfG

Am 3. März 2009 hat das Bundesverfassungsgericht in einem wegweisenden Urteil den Einsatz von Wahlcomputern, wie er bisher in der Bundesrepublik Deutschland praktiziert wurde, untersagt. Der Chaos Computer Club (CCC) hat dazu einen umfangreichen Audio-Podcast (Länge ca. 2 Stunden) produziert, der tiefe Einblicke in die Hintergründe des ganzen Verfahrens ermöglicht. Unter http://chaosradio.ccc.de/cre118.html ist der Podcast download- und anhörbar.

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[Windows] Conficker Info-Portal von heise

Heise Security hat eine umfangreiche Informations-Webpage zum Thema Conficker veröffentlicht. Hier findet man aktuelle Informationen zum Schädling, alle wichtigen Patches, Detection- und Removal-Tools.

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[Windows] Conficker / W32.Downadup kommt… oder nicht?

Am 1. April 2009 soll es soweit sein: Der (angeblich) weit verbreitete Conficker-Wurm (auch W32.Downadup a/b/c genannt) soll sich neuen Schadcode aus dem Internet nachladen und weiteres Unheil stiften. Soweit zumindest titeln die Kollegen von der Presse (z.B. Chip Online). Wenn man so manche Artikel liest, denkt man vom Weltuntergang bis zur Abschaltung des Internet wäre alles drin…

Tatsache ist: Der Schädling verbreitet sich recht virulent über Windows-Freigaben innderhalb eines Netzwerks, wenn der Security-Patch MS08-067 nicht eingespielt und die Windows-Firewall deaktiviert ist. Er ist wohl recht unauffällig und zeichnet sich hauptsächlich durch das Nachladen von Code aus dem Internet und das Deaktivieren der automatischen Windows-Updates aus. Genaueres liest man wie immer auf der allwissenden Müllhalde… betroffen sind wohl alle aktuellen Windows-Versionen.

Was soll man tun, wenn man sichergehen will, den Wurm loszuwerden, bzw. gar nicht erst einzufangen?

1. Den o.g. Security Patch downloaden bzw. über die automatischen Updates beziehen und installieren.

2. Ein Removal-Tool eines großen Virenherstellers (Vorsicht vor Trittbrettfahrern!) downloaden und einmal durchlaufen lassen, z.B. das Tool von Symantec. Hiermit lässt sich auch mit großer Sicherheit feststellen, ob der eigene Rechner befallen ist.

3. Den eigenen Virenschutz aktualisieren, alle großen Hersteller sollen den Schädling (angeblich) erkennen.

Ansonsten: Keine Panik! Das Thema wird im Moment extrem von der (meist manchmal unwissenden) Presse hochgespielt…

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[ccc] Bundesverfassungsgericht verbietet Wahlcomputer

„Die Verwendung der elektronischen Wahlgeräte der N.V. Nederlandsche Apparatenfabriek (Nedap) vom Typ ESD1 Hardware-Versionen 01.02, 01.03 und 01.04 sowie vom Typ ESD2 Hardware-Version 01.01 bei der Wahl zum 16. Deutschen Bundestag war mit Artikel 38 in Verbindung mit Artikel 20 Absatz 1 und Absatz 2 des Grundgesetzes nicht vereinbar.“

Bundesverfassungsgericht im März 2009

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[Networking] WPA wackelt

Auch die WPA-Verschlüsselung von WLAN-Verbindungen kann nicht mehr als sicher angesehen werden. Nachdem schon WEP seit einiger Zeit innerhalb von wenigen Minuten gebrochen werden kann, ist jetzt eine erste erfolgreiche Attacke auf WPA bekannt geworden. Das war zu befürchten, da WPA ja letztendlich kryptografisch auf WEP basiert.

Inzwischen sind die meisten neueren WLAN-Access-Points WPA2-kompatibel. Diese Verschlüsselung verwendet den Algorithmus AES und ist nach menschlichem Ermessen wohl auch in absehbarer Zeit nicht auszuhebeln. Somit dürfte klar sein, was in absehbarer Zeit angeraten ist: Alte, nicht WPA2-kompatible Access-Points und Clients ausmustern bzw. updaten… und umstellen auf WPA2!

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